Freitag, 10. Januar 2014

AUTONOMIE AUFSTELLUNGEN nach Ero Langlotz

Autonom sein heißt, sich selbstbestimmt für das Eigene entscheiden

Autonomie gilt als eines der Grundbedürfnisse jedes Menschen, denn wer sich autonom für und gegen etwas entscheiden kann, ist frei und unabhängig von den Meinungen und Überzeugungen anderer.


Anleitung: Sabine Fiedler
Co-Trainer: Henning Holst

Seminarorte:
17498 Guest bei Greifswald, Gutshof 20/21
17439 Leppin, Schlossweg 4

Bei persönlichen Fragen:
03834-884522
info@sabinefiedler.de

Ihre Freunde/Eltern reden Ihnen immer wieder in Ihr Leben hinein?
Sie haben Stress bei der Arbeit und mit schwierigen Kollegen?
Ihnen fällt es schwer, mit gutem Gewissen eigene Entscheidungen zu treffen?

Systemische Aufstellungsarbeit ist ein hochwirksames Instrument um das Anliegen des Ratsuchenden (Klienten) sichtbar zu machen. Symbiotische Muster und Verstrickungen können erkannt und gelöst werden. Ein Anliegen ist das, was im Augenblick für den Klienten wichtig ist. Es geht darum, über klar erkennbare Schritte in den Autonomiemodus zu gelangen, einen Schritt weiter zu gehen zu mehr Selbstbestimmung und Innerer Freiheit.


Die AUTONOMIEAUFSTELLUNG oder auch SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION NACH LANGLOTZ® versteht sich als eine lösungsorientierte Intensivtherapie, welche Elemente von Systemaufstellung, Gestalttherapie und archaische Abgrenzungs- und Ablösungsrituale verbindet, um die Entwicklung von Selbst und Selbstbestimmung des Klienten zu initiieren.

Termine

Im Seminarhaus Guest
laufend Termine für Einzelaufstellungen.
Tagesseminar in Guest
4 Aufsteller / 6 Stellvertreter

Januar 2017
Samstag, der 28.01. von 10:00 bis 18:30 Seminar

März 2017
Samstag, der 25.03. von 10:00 bis 18:00 Seminar

Im mannaz Heilzentrum Leppin 
Seminar Systemische Autonomieaufstellung
Übernachtung im Heilzentrum 
4 Aufsteller / 6 Stellvertreter

März 2017 
10.03. 19:30 - 21.30 Einführung systemische Selbstintegration
11.03. 10:00 - 18:00 Seminar 

Mai 2017
19.05.  19:30 - 21.30 Einführung systemische Selbstintegration 
20.05. 10:00 - 18:00 Seminar 

September 2017
22.09. 19:30 - 21.30 Einführung systemische Selbstintegration
23.09. 10:00 - 18:00 Seminar

November
17.11.  19:30 - 21.30 Einführung systemische Selbstintegration
18.11. 10:00 - 18:00 Seminar

Preise 

Seminare
120 € mit eigener Aufstellung / 80 € (unter 25 Jahren/Studenten/Nichtverdiener)
80 € als Stellvertreter / 65 € unter 25 Jahren/ Studenten/ Nichtverdiener
40 € für teilnehmende Beobachter 
Tee, Kaffee und Snacks sind inclusive
Eine Übernachtung im Heilzentrum kostet 25,00 €, eine Mahlzeit kostet je nach Aufwand (5,00 bis 8,00 €).

Einzelaufstellungen
130 € bei eigener Aufstellung  / 100 € für Teilnehmer unter 25 Jahren/ Studenten/Nichtverdiener


Was passiert bei der Aufstellung?

DIE GRENZE
Die Grenze ist das Grundprinzip des Lebens, beginnend bei den Einzellern. Sie ermöglicht Abgrenzung zur Umgebung, aber auch Austausch. Es entsteht ein Raum mit einem eigenen "inneren Milieu", das sich von dem der Umgebung unterscheidet.
Die Grenze ist auch Grundprinzip der seelischen Struktur. Sie schafft einen inneren Raum, der sich von der Umgebung unterscheiden kann. Das ist Voraussetzung für die individuelle Identität, die anders sein kann als die Umgebung.

GRENZE UND SELBST
Dem Schutz der Grenze dient das aggressive Potential, das wie ein unbewusster Schutzreflex wirkt. Es hält den Inneren Raum frei von Fremdem, so dass sich das "Selbst" entwickeln kann: Eine eigene Identität mit eigener Erinnerung, eigener Wahrnehmung, dem Zugang zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen. Dadurch wird Orientierung und Autonomie, Wachstum und Entfaltung möglich.

VERLUST DER GRENZE
Durch Verletzungen, durch Gewalt oder Verlust, meist in der Kindheit, wird der Selbst-Schutzreflex in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt oder blockiert. Meist entsteht ein verinnerlichtes unbewusstes Abgrenzungsverbot. Die Grenze darf oder kann nicht mehr geschützt werden, sie geht verloren, mit ihr der innere Raum, bzw. er wird überflutet von Fremdem. 

TRAUMA UND SELBSTENTFREMDUNG
Damit geht die Verbindung zum eigenen Selbst verloren, die Identität, der Zugang zu den eigenen Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen, damit die Orientierung, die Selbst-Organisation, die Autonomie.
Statt dessen Selbst-Entfremdung, Identitätsverlust, Desorientierung, Verlust der Autonomie.

SYMBIOSE ALS ÜBERLEBENSSTRATEGIE
Um wenigstens zu überleben, bleibt den Betroffenen nur übrig, sich nach Fremdem zu orientieren, sich symbiotisch an zu passen. Das eigene Selbst, da es diese Anpassung erschwert, wird als bedrohlich abgewehrt, wird ausgegrenzt, abgespalten. Sie tendieren dazu, sich manipulieren zu lassen und selbst zu manipulieren, sich abhängig zu machen und andere abhängig zu machen.

SYSTEMISCHE SELBST-INTEGRATION DURCH ABGRENZUNG
Mit der Hilfe archaischer Rituale ist es möglich, die symbiotische Verschmelzung zu lösen, die blockierte Abgrenzung wieder zu installieren. Die Befreiung des "Inneren Raumes" und die Annäherung an das Selbst gehen dabei in einem dramatischen Prozess Hand in Hand.
Durch die Verbindung mit dem eigenen "Selbst", den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen ist wieder eine autonome Orientierung und Selbstregulation möglich.
Dieser Prozess setzt Kraft, Fröhlichkeit und Lebendigkeit frei. Schwere, Lähmung, Handlungsunfähigkeit verlieren sich.


"Zu erleben wie blockierend die Beziehung zu meinen Eltern wirkte, war schockierend. Zu erleben wie einfach ich diese Blockade lösen kann, ist berührend und ermutigend." (ein Teilnehmer)